Unsere Tiere Alpakas, Hunde & ein Lama

Zu unserer Herde gehören, 14 Alpakas und ein Lama Wallach. Wir haben unsere Zucht im Jahr 2012 begonnen. Unsere Alpakas, verfügen alle über aussagekräftige Stammbäume, sind geschippt und im Zuchtverband der Alpaca Association e.V. (AAev) DNA typisiert und registriert.

Was sind Alpakas?

Das Alpaka (Vicugna pacos) genannt wurde vor mehr als 1000 Jahren, von den Incas domestiziert. Alpakas sind aus den Südamerikanischen Anden (Peru. Chile, Bolivien) stammende domestizierte, Nutztier / Haustier Art. Welche zur Faser Gewinnung und Fleisch Gewinnung gehalten wird.

Das Alpaka stammt von den wildlebenden Vicunjas ab. Sie gehören zur Familie der Kameliden zu denen auch die Guanakos, Lamas und Vicunjas gehören. Es wurde lange diskutiert aus welcher Urform sich das Alpaka entwickelt hat. Die gängige Meinung das Alpaka wurde aus dem Guanako gezüchtet, wurde 2001 durch wissenschaftliche Untersuchungen und Laboruntersuchungen (DNA) wiederlegt. Der Wissenschaftliche Name, Lama pacos wurde in vicugna pacos geändert.

In unseren Regionen, wird das Alpaka vorwiegend für die Gewinnung seines feinen Vlieses und zu Therapie Zwecken, und Aktivitäten in der Natur gehalten.

Alpakas sind Herdentiere und leben in regelrechten Familienverbänden. In unseren Regionen hat sich die Haltung von Gruppen (Stuten und Hengstgruppen) durchgesetzt. Alpakas können zwischen 20 -25 Jahre alt werden. Sie sind freundliche, intelligente und neugierige Tiere. Da sie Fluchttiere sind, würden sie im Falle einer Bedrohung, die Flucht ergreifen. Beim Umgang mit den liebenswerten Tieren sind, Ruhe und Geduld gefragt. Alpakas spucken nur in Bedrohungs Situationen und zur Klärung der Rangfolge in der Herde. Mit den Witterungsbedingungen in unseren Gebieten, kommen sie gut zurecht. Da sie in Ihren Ursprungsländern extreme Witterungsunterschiede zwischen Tag (hohe Temperaturen) und Nachts (minus Grade) gewöhnt sind. Das feuchte Wetter ist eher nicht, für Alpakas auf Dauer geeignet. Alpakas sind Paarhufer, Unterordnung der Schwielensohler, und werden auch als Neuweltkameliden bezeichnet.

Stuten sind 340-345 Tage tragend und bekommen ein Fohlen pro Jahr auch Cria genannt. Zwillingsgeburten sind sehr selten. Alpaka Stuten bezeichnet man auch als Hembra und Hengste als Macho. Das Durchschnittsgewicht eines ausgewachsenen Tiers beträgt ca. 60 kg, die Widerrist Höhe sollte nicht weniger als 85 cm betragen.

Alpakas gibt es in vielen verschiedenen Farbvariationen, in 22 natürlichen Farbtönen und ein bis mehrfarbig. Sie werden einmal im Jahr geschoren, der Rohwollertrag ist von Tier zu Tier unterschiedlich ca. ein bis fünf kg Rohwollertrag pro Tier und Schur.

Die Haltungs – Empfehlungen sind 12,5 Tiere pro Hektar, und mindesten zwei m² Platz pro Tier im Stall, gerne mehr.

Alpaka Arten

1. Huacaya Alpaka

Das Huacaya Alpaka, hat eine feine Dichte und weiche Faser welche lotrecht zur Haut wächst. Eine feine Kräuselung zeichnet das Huacaya aus, diese Kräuselung wird auch Crimp genannt. Huacaya Alpakas ähneln optisch einem Eisbären, durch ihre dichte Bewollung. Die Ideale Faser zeichnet sich durch Glanz, Weichheit, Dichte und hohem Crimp aus.

Die Qualität / Feinheit wird in Micron gemessen, ein Micron sind ein tausendstel Millimeter.

Die Feinheit wird zwischen folgenden Qualitäten unterschieden:

  • Baby Royal: unter 20.0 Micron
  • Baby Alpaka: 20.1 – 23.0 Micron
  • Superfine: 23.1 – 26.9 Micron
  • Medium: 27.0 – 30.9 Micron
  • Strong: 31.0 – 35.9 Micron
  • Coarse: 36 Micron

2. Suri Alpaka

Das Suri Alpaka, unterscheidet sich in der Länge und der Lockenstruktur vom Huacaya. Es weist vom Vlies einen sehr hohen Glanz auf, fast wie Seide. Das Vlies hängt in langen „Strähnen“ am Körper des Suri Alpakas herunter. Auf Grund dieser Bewollung, wirkt es viel schmaler als ein Huacaya Alpaka. Die Feinheit der Faser wird ebenfalls, in Mircon gemessen. Die Gesamtpopulation von Suris umfasst weniger als 5 %, die Zucht mit diesen Tieren ist eher selten.